Hyaluronsäure & Botulinumtoxin Typ A

Fine Lines Beauty

Eine erste Wirkung der Behandlung von Botulinumtoxin ist nach ca. 1 – 3 Tagen sichtbar, die maximal erreichbare nach ca. 1 – 2
Wochen. Die Wirkung der Injektion hält bei den meisten Patienten drei bis vier Monate an. Nach wiederholter Anwendung ver-
längert sich die Wirkdauer oft. Extrem selten bilden sich Antikörper gegen das Botox, wodurch es zum schnellen Abbau bis hin
zum Wirkverlust kommt.

Die Wirkung der Behandlung mit Hyaluronsäure ist in der Regel unmittelbar sichtbar, hat ihre maximal ausgebildete Wirkung
aber nach ca 1 – 2 Wochen. In Fällen von Behandlung großer Volumenverluste sind meist mehrere Sitzungen notwendig.

Ein kosmetisch zufriedenstellendes Ergebnis kann nicht garantiert werden. In Einzelfällen kann trotz korrekter Durchführung des Eingriffs das angestrebte Ergebnis verfehlt oder der bestehende Zustand sogar verschlimmert werden.

Nachteile & Risiken: Und was spricht dagegen?

Jede ästhetische Behandlung birgt ein gewisses Maß an Risiken und es ist wichtig, dass Sie diese verstehen. Die persönliche
Entscheidung zu einer ästhetischen Behandlung basiert auf der Abwägung von möglichem Risiko und Erfolg. Obwohl die
meisten der Patienten über keine dieser Komplikationen klagen, sollten Sie diese mit Ihrem Arzt besprechen.

Unmittelbar nach der Injektion kann sich an der Injektionsstelle eine Rötung bilden, die in der Regel nach wenigen Stunden
verschwindet. Selten entstehen kleine Blutergüsse. Zur Vorbeugung dieser sollten blutverdünnende Medikamente in Abspra-
che mit dem behandelnden Arzt vor der Behandlung pausiert werden. Infektionen im Bereich der Einstichstelle werden selten
beobachtet. Bei Menschen mit empfindlicher Haut können Pigmentverschiebungen auftreten.

Weitere seltene Nebenwirkungen beim Botox können Unwohlsein, Müdigkeit, Mund-Schleimhaut- und Augentrockenheit
sowie Gliederschmerzen sein. Bei der Hyaluronsäure-Injektion können sich selten kleine Granulome (Abkapselungen) bilden,
die sich jedoch mittels eines Enzyms (Hyalase) wieder auflösen lassen. Sollten Sie an einer Autoimmun-Erkrankung leiden,
sollte vorsichtshalber ein Hauttest vor der Behandlung stattfinden, um sicherzugehen, dass es zu keiner Entzündungs- oder
Abstoßungsreaktion kommt.

Absolute Kontraindikationen sind Schwangerschaft, muskuläre Systemerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose) und akute Infek-
tionen im Gesichtsbereich (z.B. Herpes).